Archiv der Kategorie: Bluse/Tunika

Stoffspielereien Januar 2016: Perlen

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Was macht die edlen Stein‘ und klare Perlen wert?
Ihr Wert nicht, sondern das, daß man sie so begehrt.
Friedrich Freiherr von Logau

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Wer Perlen will, der muss ins Meer sich stürzen.
Goethe

Heute ist Stoffspielereien-Treffpunkt bei frisfris zum Thema Perlen.
Ich kruschtle ja gerne in meinen Kisten und Kästen, wenn ich mich auf Ideensuche zu den Stoffspielereien mache. Doch dieses Mal gab es nichts zu finden: Perlen haben meine bäuerlichen Vorfahrinnen nicht getragen, für solch kostbaren Schmuck war kein Geld vorhanden.

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Lieblingskleidung 2015 – ein Rückblick

DSC_0415 bDa ich den MeMadeMitwoch gerne mag und mir erst kurzfristig klarwurde, dass dort heute die Lieblingskeidung aus 2015 gesammelt wird, nutze ich die Gelegenheit, auf meine selbstgenähten Lieblingsstücke zurückzuschauen.

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Shirt mit V-Ausschnitt und angenehmer Weite

DSC_0699 bShirts sind in diesem bisher recht warmen Herbst bei mir ein Dauerthema. Die warmes Pullis sind noch nicht nötig und wirds gegen Abend dann kälter, geht ja immer noch eine Strickjacke darüber.

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Stoffspielereien Oktober 2015: Spitzen

DSC_0382 b„Spitzen sind ein eindeutiges Statement. Sie können nach unten weisen, nach vorne gerichtet, abwehrend in alle Himmelsrichtungen ragen, oder auch keck himmelwärts streben.

Spitzen kann man dezent verführerisch darunter tragen, so dass sie ‚blitzen‘, oder auch mit List und Bedacht vollständig dem arglosen Blick entziehen.
Man kann sie aber auch unübersehbar bis schamlos zur Schau stellen. Spitzen haben, verhüllt wie unverhüllt, etwas aufreizendes, provokatives.

Man kann sie als Plattform zur strahlenden Selbstinszenierung nutzen, oder sich vergeblich an ihnen abarbeiten. Spitzen sind geeignet, zum Widerspruch, gar zum Widerstand zu animieren, ebenso wie sie den geordneten Rückzug angeraten erscheinen lassen können. Oft genug üben sie eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus, man kann sich daran messen, versuchen, sie zu übertreffen, man kann aber auch an ihnen scheitern.“

(aus: Ulmer Spitzen – Erlesenes aus der Region – Edition 1, Siegfried Galter, 2015, Book on Demand, Norderstedt, Seite 7)

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This is not okay! – Blusenshirt und Leinenhose

This is not okay!

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Okay ist es, wenn Arbeit entsprechend entlohnt wird.
Okay ist es, wenn ein Arbeitgeber sich um sichere Arbeitsbedingungen für seine Angestellten sorgt.
Okay ist es, wenn die eigene Krankheit nicht zum Verlust des Arbeitsplatzes führt.

Leider gilt dies nicht an allen Orten dieser Welt!
Gerade in der Nähindustrie wird dies oft anders gehandhabt. Die Näherinnen arbeiten oft für einen sehr geringen Lohn, unter unsicheren Arbeitbedingungen, verlieren ihren Job bei Krankheit und können ihre Arbeitszeiten oft nicht in Einklang mit ihren Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen bringen.
(Es gibt auch Firmen, die sich um ihre Näherinnen sorgen, die besser entlohnen und u.a. auch für eine Kinderbetreuung sorgen. Dies soll hier auch gesagt werden und als Ansporn für Nachahmer dienen!)

Doch was können wir im reichen Deutschland dagegen tun?
Das System können wir nicht verändern, aber ein Zeichen setzen und darauf hinweisen, dass sich nicht alle Kleidungsproduzenten okay verhalten.

So hat Susanne von Mamimade zu der Aktion „This is not okay“ aufgerufen. Nähbloggerinnen nähen sich ihr Outfit selbst und präsentieren dieses in einem Online-Katalog. Danke Susanne!

Ich selbst schaffe es nicht, eine sechsköpfige Familie komplett mit selbstgenähter Kleidung versorgen. Jeder von uns besitzt gekaufte Teile – billigere und hochwertigere. Aber ich freue mich, wenn meine Jungs feststellen, dass wenn Mama ein bis zwei Stunden an einem Shirt sitzt und der Stoff dafür gute 10 € kostet, etwas bei einem gekauften T-Shirt für 3 Euro nicht stimmen kann. Und wenn dann der Wunsch aufkommt, ob ich nicht das nächste Shirt, Hemd, kurze Hose oder Decke nähen könne, dann bin ich richtig stolz auf meine Jungs.

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