Archiv der Kategorie: RUMS

Rucksack Pakke

OLYMPUS DIGITAL CAMERASeit meine Kinder aus dem Windelalter heraus sind, habe ich meinen guten alten Lederrucksack in Rente geschickt. Nur: manchmal fehlt er mir schon – Gepäck dabei und Hände frei – das hatte schon was. So eine Umhängehandtasche ist dazu manchmal etwas klein für Spontaneinkäufe… . Daher freute ich mich über das Probenähen für den Rucksack „Pakke“, den Julia (Kreativlabor) und Svenja (Puste)  entworfen haben.

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Lonestar geordnet

DSC_0662 bManchmal überkommt mich die Ordnungswut. Ich hatte ja in einem Kurs einen „lonestar-Quilt“ genäht (hier letzte Woche gezeigt) und von der rot-orangenen Batik-Jelly-Roll war noch ca. die Hälfte der Streifen übrig. Und bevor die Jelly-Roll-Streifen wieder halb aufgedröselt herumflattern, beschloß ich, mir gleich noch einen Stern zu nähen.

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„Kleid“ mit Viereck-Ausschnitt – ottobre

DSC_0554 bHeute gibt es einen „Versuch“ zu sehen. In der ottobre 5/2015 gefiel mir das Kleid Nr. 5 bzw. Nr. 20 mit dem viereckigen Ausschnitt sehr. Letzte Woche berichtete aber IsaLaBella von ihrem Versuch, dieses Kleid zu nähen und ihrer Unzufriedenheit mit diesem Schnitt, u.a. über den zu kleinen Ausschnitt. Da mir aber der viereckige Ausschnitt so gut gefällt, beschloss ich den Ausschnitt zu vergrößern und vorerst mal nur ein Shirt zu nähen

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Strickjacke

DSC_0372 bWas für ein toller Sommer liegt hinter uns. Hier im Süden schien über Wochen die Sonne und es war heiß.    Heiß.    Heiß.
Ich liebe diese Sonnentage, denn sobald die Sonne schein, friere ich nicht. Jetzt im Herbst scheint die Sonne selten, die Nebelschwaden verschwinden kaum und es herrscht bei uns viel Hochnebel. Für mich wechselwarmes Wesen bedeutet das: ICH FRIERE !

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Reini 2.0 – ein Geldbeutel für mich

DSC_0096 bZuerst ein ganz herzliches Danke für die netten Kommentare zu meinem Kaffe-Fassett-Miniquilt vom Dienstag! Ich freue ich mich, dass es so viele Fassett-Fans gibt! Mal sehen, wann ich zu weiteren Fassett-Projekten komme. Ein Kit für einen blauen Fassett-Quilt liegt ja seit einem Jahr im Regal…

Mein heutiger RUMS-Beitrag ist ein Geldbeutel, denn mein alter Geldbeutel will nicht mehr: schmutzig, abgegriffen, Fäden lösen sich. Da musste ein neuer her. Irgendwie erfuhr ich von
reini 2.0, einem überarbeiteten Ebook von „whatlauraloves„. Sie bietet es als Spenden-Ebook an, d.h. für 0,99 € oder 2,99 € kann das Ebook erworben werden und der Erlös wird von ihr an ein jeweiliges Monatsprojekt weitergeleitet. Super Sache! Weiterlesen

Clutch „Mira“ – Probenähen (Werbung)

DSC_0066 bNächstes Wochenende sind wir auf eine Hochzeit eingeladen. Und nach diesem heißen langen Sommer ist es jetzt echt Arbeit, alle mit langen, ungeflickten Hosen in der richtigen Länge und einem dazu passenden Hemd zu versorgen. Da kommen meistens die Kleinigkeiten für mich zu kurz. Doch nicht dieses Mal. Ich habe zum (Kauf-)Kleid endlich die passende Tasche ( und krame nicht irgendeine auf die Schnelle heraus): Ich habe mir eine Clutch genäht.

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This is not okay! – Blusenshirt und Leinenhose

This is not okay!

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Okay ist es, wenn Arbeit entsprechend entlohnt wird.
Okay ist es, wenn ein Arbeitgeber sich um sichere Arbeitsbedingungen für seine Angestellten sorgt.
Okay ist es, wenn die eigene Krankheit nicht zum Verlust des Arbeitsplatzes führt.

Leider gilt dies nicht an allen Orten dieser Welt!
Gerade in der Nähindustrie wird dies oft anders gehandhabt. Die Näherinnen arbeiten oft für einen sehr geringen Lohn, unter unsicheren Arbeitbedingungen, verlieren ihren Job bei Krankheit und können ihre Arbeitszeiten oft nicht in Einklang mit ihren Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen bringen.
(Es gibt auch Firmen, die sich um ihre Näherinnen sorgen, die besser entlohnen und u.a. auch für eine Kinderbetreuung sorgen. Dies soll hier auch gesagt werden und als Ansporn für Nachahmer dienen!)

Doch was können wir im reichen Deutschland dagegen tun?
Das System können wir nicht verändern, aber ein Zeichen setzen und darauf hinweisen, dass sich nicht alle Kleidungsproduzenten okay verhalten.

So hat Susanne von Mamimade zu der Aktion „This is not okay“ aufgerufen. Nähbloggerinnen nähen sich ihr Outfit selbst und präsentieren dieses in einem Online-Katalog. Danke Susanne!

Ich selbst schaffe es nicht, eine sechsköpfige Familie komplett mit selbstgenähter Kleidung versorgen. Jeder von uns besitzt gekaufte Teile – billigere und hochwertigere. Aber ich freue mich, wenn meine Jungs feststellen, dass wenn Mama ein bis zwei Stunden an einem Shirt sitzt und der Stoff dafür gute 10 € kostet, etwas bei einem gekauften T-Shirt für 3 Euro nicht stimmen kann. Und wenn dann der Wunsch aufkommt, ob ich nicht das nächste Shirt, Hemd, kurze Hose oder Decke nähen könne, dann bin ich richtig stolz auf meine Jungs.

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